Die Burg

Die Burganlage wurde um 1150 erbaut und sollte lt. einer Urkunde von 1252 zusammen mit der Burg Klaus im Steyrtal den Zugang ins Innere der Steiermark schützen.

Die Burganlage wurde um 1150 erbaut und sollte lt. einer Urkunde von 1252 zusammen mit der Burg Klaus im Steyrtal den Zugang ins Innere der Steiermark schützen.

Die Burganlage wird von zwei Bauwerken gebildet: der Hauptburg (2.200 m²) und westlich von dieser, in einem Abstand von rund 45m, einer 400 m² großen Vorburg.

Der ursprüngliche Weg führte vom Meierhof (heute Gasthof “zur Burgruine”) nach links, schräg den Abhang hinauf und in einer Biegung bis zum Haupttor an der Südostseite. Die Hänge waren damals nicht wie heute bewaldet, sondern kahl, um Feinden keinen Unterschlupf zu bieten.

Textquelle: “Ortschronik Losenstein” – Mag. Dr. Adolf Brunnthaler 1995 / OÖ Landesarchiv

Burg

Burg
Kemenate Palas Bergfried Wohnhaus Altes Haupttor Vorburg Nordtor Wachturm Verbindungsgang Aufgang

Kemenate

Kemenate

Der allgemeinen Überlieferung nach soll dieses Gebäude das Frauenhaus, auch Kemenate genannt, gewesen sein.

Palas

Palas

Der Palas ist wahrscheinlich der älteste Teil der Burg und verfügte im Erdgeschoß über eine große Küche inkl. Vorratskammer, von der heute noch der Kamin stilles Zeugnis ablegt.

Bergfried

Bergfried

Dies war früher das höchste Gebäude der Anlage  und befand sich der eigentliche Eingang in ca. 5m Höhe auf der Westseite. Dieser konnte nur über eine Leiter erreicht werden. Die Türöffnung heute wurde nachträglich eingebaut.

Wohnhaus

Wohnhaus

Nördlich vom Palas stehen in 7m Entfernung die Reste eines ansehnlichen Wohnhauses, in welchem auch die ehem. Burgkapelle untergebracht war. Baulich interessant sind hier vor allem der noch erhaltene hohe gotische Giebel sowie die immer noch sichtbaren Befunde der in dem Gebäude enthaltenen hölzernen Wohnstuben.

Altes Haupttor

Altes Haupttor

Das Haupttor ist im Grundriss noch gut erkennbar und auch die ehemalige Toröffnung ist noch vollständig erhalten. Das Tor war ursprünglich mit schweren Eisentüren gesichert, deren Bolzen noch in der Öffnung ersichtlich sind. Auch Fensterteile des Wachzimmers sind noch gut erkennbar.

Vorburg

Vorburg

Die heute erkennbare Vorburg geht auf eine Umplanung des ursprünglich nur als Toranlage konzipierten Außenwerks zurück, da seine hofseitige Ostmauer eine offensichtlich bereits fertiggestellte ältere Toranlage durch Überbauung außer Funktion setzte.

Nordtor

Nordtor

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Wachturm

Wachturm

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Verbindungsgang

Verbindungsgang

Aufgang

Aufgang